Deutschland und Frankreich sollten ihre Kohle- und Stahlproduktion künftig gemeinsam verwalten, denn über diese damals so wichtigen Industriegüter waren immer wieder Kriege geführt worden“, so Kiel und Holme. Daraus sei die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl entstanden, die Ausgangspunkt der europäischen Einigung und Vorläuferin der heutigen Europäischen Union ist.
Seitdem sei viel passiert. Durch viele Städtepartnerschaften, Schulaustausche und Jugendbegnungen seien die Menschen zusammengewachsen. „Auch bei uns im Kreis Hameln-Pyrmont sind Freundschaften entstanden und Partnerschaftsaustausche z. B. mit Saint-Maur-des-Fossés (Frankreich) oder Anzio (Italien) zu einer festen und schönen Tradition geworden“, so die Kreisvorsitzenden.
Im Jahr 1985 erklärten die europäischen Staats- und Regierungschefs, den 9. Mai schließlich zum Europatag. Gleichzeitig entschieden sie, dass die 12 goldenen Sterne auf blauem Grund zur offiziellen Flagge der Staatengemeinschaft werden sollten und die „Ode an die Freude“ von Ludwig van Beethoven zur offiziellen Europahymne. Am 9. Mai 1986 wurde der Europatag erstmals gefeiert und die Europaflagge auf dem Gebäude der EU-Kommission in Brüssel gehisst. „Am 9. Mai feiern wir daher auch das 40. Jubiläum des Europatags und der Europaflagge als Symbole der EU. Am wichtigsten ist aber, wofür diese Symbole stehen: Einheit in Vielfalt, Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit, zudem die Erkenntnis, dass es uns in Europa besser geht, wenn wir Herausforderungen gemeinsam lösen und fest zusammenstehen. Gerade in Zeiten wie diesen ist dies ein Schatz, den es zu bewahren gilt“, betonen Cord-W. Kiel und Dr. Martin Holme.
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Europa-Union Hameln-Pyrmont
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